
AHGZ vom 22.03.2010
Berlin: Motel-One an Commerz Real verkauft
BERLIN. Der Berliner Hotelentwickler GBI AG hat das noch im Bau befindliche Motel One Berlin-Spittelmarkt an die Commerz Real AG, 100-prozentige Tochter der Commerzbank AG und einer der weltweit größten Asset Manager, verkauft. Zwischen Alexander- und Potsdamer Platz, nahe dem Friedrichswerder und dem Auswärtigen Amt, entstehen zurzeit auf einem rund 2.000 m² großen Grundstück und einer Bruttogesamtfläche von rund 10.400 m2 insgesamt 303 Zimmer, 33 Tiefgaragenplätze, eine Bar und die “One Lounge”. Gekauft wurde das 2 Sterne-Hotel, das von der Münchner Budget-Design Gruppe Motel One betrieben werden wird, für den offenen Fonds hausInvest europa der Commerz Real. Die Gesamtinvestitionskosten betragen rund 23 Mio. Euro.
GBI-Vorstand Reiner Nittka: “Budget-Hotels wie das Motel One Berlin-Spittelmarkt erweisen sich aufgrund ihres optimalen Preis-Leistungsverhältnisses auch in einem schwierigen Marktumfeld als zuverlässige Investments.” Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, bieten dem Gast das, was er tatsächlich benötigt, und bedeuten für den Investor „ein Produkt, das hinsichtlich des technischen Standards einem 3- oder 4 Sterne Hotel gleichkommt – bei deutlich geringerem Aufwand in puncto Kosten, Bauzeit und laufender Unterhaltung”. Mit diesem Hotel platziert die GBI AG bereits ihr fünftes Budget Hotel bei deutschen institutionellen Anlegern.
Mit der Vertragsunterzeichnung am 16. März hat die GBI AG erneut ein noch im Bau befindliches Budget Hotel veräußert: Erst Ende September hatte der Berliner Projektentwickler und –investor das Motel One Dresden-Palaisplatz, Fertigstellung im ersten Quartal 2011, an die LB Immo Invest verkauft.
“Der Budget-Markt ist heute populärer denn je und nachdem die GBI hier bereits seit 2005 engagiert und die Budget-Hotelimmobilie mittlerweile auch investmentfähig geworden ist, sehe ich nach wie vor weiteres großes Potenzial für Budget-Produkte”, ist Reiner Nittka überzeugt, “denn die Idee `Konzentration auf das Wesentliche` wird ein grundsätzliches Strukturmerkmal des Marktes bleiben – übrigens nicht nur des Hotelimmobilienmarktes.”
Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 hat die GBI, 2007 zur AG umstrukturiert, 17 Hotelprojekte realisiert und platziert, davon fünf Budget-Hotels. red

Sächsische Zeitung vom 24.03.2009
Nahe Palaisplatz soll ein Zwei-Sterne-Hotel mit 222 Zimmern entstehen
Der Betreiber Motel One hat den Vertrag bereits unterschrieben. Eröffnung ist Ende 2010 geplant.
Die Hotelkette Motel One bezeichnet sich als Design-Hotel zu günstigen Preisen. Sie hat jetzt einen Vertrag für ein Hotel am Dresdner Palaisplatz am Ende der Königstraße über mindestens 25 Jahre Laufzeit unterzeichnet. Das Hotel soll Ende nächsten Jahres eröffnet werden – als zweites der Kette in Ostdeutschland. Im April/Mai soll das Motel One in Leipzig eingeweiht werden.
Der Bau in Dresden könnte im Sommer beginnen. Ein Bauantrag sei bei der Stadt eingereicht worden. Kurz vor Weihnachten hatte der auf Hotelbauten spezialisierte Projektentwickler GBI AG ein 3.224 Quadratmeter großes Grundstück an der Robert-Blum-Straße 2 bis 6 gekauft. Durch die Verbindung mit einem weiteren Grundstück könne die GBI nun auf insgesamt 4.200 Quadratmetern zwischen Hain- und Theresienstraße das Design-Budget-Hotel errichten. Dabei handelt es sich um ein Zwei-Sterne-Haus mit 222 Zimmern. Der Gebäudekomplex soll über dem Erdgeschoss vier Obergeschosse erhalten. Zum Hotel gehören eine Frühstückslounge und eine Bar sowie 73 Parkplätze. Die rund 14 Millionen Euro teure Immobilie wird die Norddeutsche Landesbank finanzieren.
Motel One führt derzeit in deutschen Großstädten 21 Häuser. Für das Hotel in Leipzig wirbt es mit Preisen von 59 Euro für das Doppelzimmer. (SZ/kle)

Immobilienzeitung vom 15.01.2009
GBI baut Motel-One-Hotel
Die GBI Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen, Berlin, hat von der städtischen Dresdner DGI Gesellschaft für Immobilienwirtschaft ein ca. 4.200qm großes Grundstück am Palaisplatz in der Nähe des Neustädter Bahnhofs erworben. Ab kommenden Sommer will die GBI als Investor und Entwickler hier ein 13 Mio. EURO teures Budget-Design-Haus für die Münchner Hotelgruppe Motel One mit 223 Zimmern errichten. Die Finanzierung stellt die NordLB zur Verfügung.

Immobilienzeitung vom 28.08.2008
Park Inn Hotel eröffnet Haus am Plärrer
Am 19. August hat das Park Inn Hotel in der Sandstraße 4-8 am Nürnberger Plärrer eröffnet. In den sieben vorangegangenen Monaten war das ehemalige Concorde Viva komplett umgebaut worden. So wurden die 152 Zimmer mit Konferenztechnik, Internetzugang und Plasma-Flachbildschirmen bestückt. Das modernisierte Haus erzielt zudem drei Veranstaltungsräume für bis zu 100 Personen, einen Fitnessraum mit Sauna und Solarium, eine Bar sowie ein Restaurant mit Innenhof-Terrasse. Es ist das erste Haus, das die Rezidor-Gruppe in Bayern betreibt. Die vor fünf Jahren gegründete Marke Park Inn ist die am schnellsten wachsende Marke der Gruppe mit nun 111 Hotels, davon 22 in Deutschland.

Nürnberger Nachrichten vom 02.08.2008
Beim neuen Hotel Park Inn an der Sandstraße wird letzte Hand angelegt. Am 19. August wird es eröffnet.
Mit dem Park Inn eröffnet in Nürnberg am 19. August ein Ableger der Rezidor-Hotel-Gruppe. Sieben Monate lang wurde das frühere Concorde Hotel Viva umgebaut. Noch sind die Renovierungsarbeiten nicht abgeschlossen, aber Verkaufsdirektor Markus Thomka ist zuversichtlich, dass dem Eröffnungsdatum nichts im Wege stehen wird. “Der erste Gast hat schon für August reserviert” freut er sich.
Der Kampf um die Gäste wird freilich kein leichter sein – ist die Hoteldichte in Nürnberg doch ziemlich hoch. Vor allem mit Ibis, Holiday Inn und Nestor Hotel wird das Park Inn, das sich im Mittelklassesegment ansiedelt, konkurrieren. 152 Zimmer bietet das neue Hotel, das auch Geschäftsreisenden alle Annehmlichkeiten bieten will. WLAN wird im ganzen Haus geboten, dazu ein kleiner Business-Bereich im Erdgeschoss des Hotels und Plasma-TV-Geräte in jedem Zimmer. Ab 59 Euro ist ein Einzelzimmer zu haben, die Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab 79 Euro, Frühstück exclusive. Mit dem Frühstücksservice wiederum hat sich das Hotel vorgenommen zu punkten. “Denn nur wenn das Frühstück gut ist, kommt der Gast auch abends in unser Restaurant”, weiß Thomka. Momentan sind im Speiseraum “Basic” noch die Handwerker zugange. Bald aber sollen dort auch externe Besucher hineinfinden. “Wir wollen auch den Nürnberger Gast”, betont Thomka. Anlocken will man den unter anderem mit fränkischen Tapas und regionalen Produkten. 35 neue Arbeitsplätze entstehen in dem Hotel, das zu der Rezidor-Hotel-Gruppe gehört. Bisher nur im Norden angesiedelt, will man jetzt auch “den Süden erobern”. In München gibt es bereits einen Ableger. Mit der fränkischen Metropolregion hofft man nun, einen zweiten lukrativen Stützpunkt gefunden zu haben. arö

Immobilienzeitung vom 20.07.2006
Bahnareal verlassen, geschleift, auf Warteposition gesetzt.
Die Post ist weg und ein Nachfolger noch nicht in Sicht. Das der Bahn gehörende Gelände an der Bahnhofstraße in Nürnberg wartet auf potenzielle Investoren. Lange Zeit hatten die Lagerhallen an der Bahnhofstraße vis a vis der Fachhochschule der Post gute Dienste getan. Als sie nun nicht mehr gebraucht wurden, gab jene die gepachteten Flächen an den Eigentümer Deutsche Bahn zurück. Der möchte das Gelände am Rande des Schienenstranges zwischen Allersberger Tunnel, Omnibusbahnhof und Gleißbühlstraße nun von Investoren bebauen lassen.
Baurecht vorhanden
Baurecht für rund 3.200 qm umfassende Fläche ist vorhanden. Vorgesehen sind Büros und Dienstleistungsbetriebe, doch Investoren und Bauherren müssen dafür erst gefunden werden. Das betroffene Bahngelände ist eines von insgesamt 46 Flächen dessen Neunutzung ansteht. Zu diesem Zweck hat die Deutsche Bahn im Jahr 2004 eine Rahmenvereinbarung mit der Stadt Nürnberg getroffen. Danach allerdings passierte zunächst nichts mehr. Die negative Entwicklung des Immobilienmarktes schreckte potenzielle Investoren ab. Im Frühjahr diesen Jahres rückten nun die Abrissbagger an. Jetzt ist die Fläche geräumt eine Bebauung jedoch nicht in Aussicht. Die Erlanger Frankonia Hotel Nürnberg GmbH & Co. KG hat das Grundstück erworben. Nun möchte sie hier ein Zwei-Sterne-Hotel mit voraussichtlich 200 Zimmern und 65 Stellplätzen errichten. Als Mieter des Objekts ist die Münchener Motel One AG im Gespräch. Sie hat gerade ein neues Hotel am Plärrer in der Steinbühler Straße eröffnet. Es ist das elfte Haus der Motel One AG und richtet sich mit günstigen Übernachtungspreisen ab 43 Euro vor allem an Geschäftsreisende. Ihnen bietet die so genannte One-Lounge, ein Coffeeshop, Bar- und Leistungskonzept. Die Projektsteuerung des neuen Bauvorhabens an der Bahnhofstraße wurde der nidus immobilienentwicklungs gmbh in Erlangen übertragen. Dieses Unternehmen hatte auch das dem Grundstück direkt gegenüberliegende neue Vier-Sterne-Hotel der spanischen NH-Gruppe realisiert.
Sportkaufhaus geplatzt
Einige Zeit zuvor war direkt nebenan ein Bauvorhaben geplatzt: Ein Sportkaufhaus direkt am Tunnel konnte nicht realisiert werden, weil sich die Eybl-Gruppe aus konjukturellen Gründen vom Bauvorhaben zurückzog. Zwar wird die Gesellschaft immer noch als Eigentümerin des Areals geführt, doch konkrete Bebauungsschritte sind derzeit nicht zu erwarten.

Immobilienzeitung vom 27.04.2006
Motel One kommt
Wo vor vielen Jahren noch das Paketpostamt an der Bahnhofstraße stand, soll bald ein neues Hotel die Pforten öffnen. Die Motel One AG will auf dem östlichen Drittel des Geländes bauen. Ursprünglich war geplant gewesen, dass auf dem Areal des Paketpostamtes ein Sportkaufhaus der Firma Eybl entstehen sollte. Dieses Projekt kam jedoch nicht zu Stande. Nun hat Alfons Doblinger, der ursprüngliche Besitzer des verkauften Areals, umdisponiert. Er hat das Gelände an die Erlanger Frankonia GmbH abgegeben. Diese will darauf ein 200 Betten großes Motel One ansiedeln. Sobald die Baugenehmigung da ist, sollen die Arbeiten beginnen. Die Motel-One-Kette realisiert derzeit ein 131 Zimmer großes Hotel in der Steinbühler Straße. Der Eröffnungstermin soll noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft sein. Das Einzelzimmer (ohne Frühstück) hat der Betreiber mit 45 EUR veranschlagt, das Doppelzimmer mit 51 EUR pro Nacht. Das Unternehmen begründet seine Entscheidung für das zweite Vorhaben in Nürnberg damit, dass die Stadt zu wenige Angebote im LOW-Budget-Bereich bietet. Diese Unterkünfte seien jedoch bei Firmenveranstaltungen, Messen und Kongressen sowie bei Städtereisenden gefragt.

Immobilienzeitung vom 05.01.2006
Nürnberg: 244 Vier-Sterne-Zimmer eröffnet
Seit gut einem Monat gibt es in Nürnberg eine weitere Möglichkeit stilvoll zu logieren: das NH-Hotel in der Bahnhofstraße. Jetzt wurde das neue Vier-Sterne-Haus der spanischen Kette auch offiziell eröffnet. Das sechsgeschossige Nürnberger Businesshaus wendet sich vor allem an die schnell wechselnde Kongress- und Messekundschaft der Stadt. Auf die Gäste warten 244 Standardzimmer sowie sieben Tagungsräume. Einige Einheiten sind behindertengerecht eingerichtet.
Es gibt einen Fitnessbereich, eine Sauna, eine Dampfbad-Kabine sowie ein Solarium nebst Dusch- und Umkleidekabinen. Suiten weist das für 3,2 Mio. EUR ausgestattete Hotel nicht auf, dafür mit Deutschlands zweitem Nhube-Restaurant ein Lokal der besonderen Art. Wer will, kann hier lesen, im Internet surfen, fernsehen, und natürlich essen. Nachdem im Jahre 2002 die ersten Ideen für das Vier-Sterne-Hotel entstanden waren, konzeptionierte die VVM Konzeption aus Erlangen das Projekt bis zur Baugenehmigungsreife. Die Astron-Hotelkette unterzeichnete einen langjährigen Mietvertrag, der später von der NH-Gruppe übernommen wurde. Errichtet wurde das 15 Mio.-EUR-Bauwerk von der nidus immobilienentwicklungs gmbh aus Nürnberg auf einem ehemals in Besitz der Stadt befindlichen 3.240 Quadratmeter großen Areal an der Bahnhofstraße 17-19. (cry)

Erlanger Nachrichten vom 02.12.2005
Das Ladenzentrum “Carree” als neuer Magnet am Rathausplatz
In sensibler innerstädtischer Lage ist ein hochkarätiges Bauprojekt entstanden. So sieht jedenfalls Investor Klaus-Jürgen Sontowski sein “Carree am Rathausplatz”, das gestern offiziell eröffnet worden ist, sich architektonisch aber nur unwesentlich, vor allem durch eine geänderte Außenfront, die den Zeitgeist dokumentiert, vom früheren abgerissenen Objekt unterscheidet. Immerhin: Es weht ein frischer Wind in dieser Einzelhandelszone, wo auf knapp 2.000 qm neben der städtischen Tochtergesellschaft “Erlanger Tourismus und Marketing GmbH” ein attraktiver Norma-Markt, der Kalchreuther Bäcker, ein Sonnenstudio, eine Reinigung und ein Textilgeschäft eingezogen sind.
Darüber hinaus wurde für das benachbarte Hotel eine großzügige Tiefgarage geschaffen. Der Vermietungsstand von 100 Prozent nach einem Dreiviertel Jahr Bauzeit offenbart die Dynamik des Investors, der 7,4 Millionen Euro verbaut hat und zusammen mit der Stadt- und Kreissparkasse die Finanzierung über den innerhalb von fünf Tagen platzierten “Regiofonds” sicherstelle. 525.000,00 Euro wurden in diesem Zusammenhang als Spende für die “zurzeit intensiv geplante” Renovierung des Stutterheimschen Palais übergeben, was – wie Oberbürgermeister Siegfried Balleis beim Festakt betonte – die Initialzündung für dessen Sanierung gegeben hat. Balleis war es auch, der an die seit 1999 laufenden Bemühungen erinnert, das Carree-Projekt auf Vordermann zu bringen, was allerdings der Voreigentümer nicht geschafft habe und erst durch Sontowski & Partner ins Laufen gekommen sei.

Nürnberger Nachrichten vom 30.11.2005
“NH”-Hotel in der Bahnhofstraße offiziell eröffnet
Gut einen Monat ist das “NH”-Hotel in der Bahnhofstraße bereits in Betrieb. Gestern nun wurde das neue Vier-Sterne-Haus der spanischen Kette “NH-Hoteles” auch offiziell eröffnet. Schokobraun, hellbeige und dazu orangerote Stoff-Akzente: Das Interieur und die Farbgebung des “NH Nürnberg City” folgen dem Modetrend gehobener Wohnausstatter der letzten zwei, drei Jahre. Die Designer in der Madrider NH-Unternehmenszentrale haben diese farbliche Rückbesinnung auf die 70er kombiniert mit leisen asiatischen Anklängen – eine ansprechende Mischung, die sich inzwischen durch alle neueren Häuser der weltweit operierenden Hotelkette zieht.
Mit dem Nürnberger Business-Haus richtet sich “NH” offenkundig auf eine schnell wechselnde Kongress- und Messekundschaft aus. 244 Standardzimmer sowie sieben Tagungsräume sind an der Bahnhofstraße entstanden; auf Suiten, die das exclusive Schwesterhaus im Stadtzentrum Fürths auszeichnen, wurde bei der 3,2 Millionen Euro teuren Ausstattung in Nürnberg bewusst verzichtet. Dafür beherbergt das Vier-Sterne-Hotel schräg gegenüber des Hauptbahnhofs das zweite “Nhube”- Restaurant in Deutschland. Dessen Gastrokonzept hat der spanische Sternekoch “Ferran Adria” entwickelt, den “Die Zeit” jüngst als “verrücktesten Koch auf Erden” betitelte.
Bodenständige Küche mit mediterranem Geschmack
Essen wie zu Hause, umschreibt der 43-jährige, der Speisen schon mal mit Holzkohle würzt, seine Grundidee für das “Nhube”. Der Gast soll sich fühlen und geben können, als wäre er daheim. Also gibt es im Restaurant-Bereich die Möglichkeit, im Internet zu surfen, Fernsehen zu schauen, zu lesen oder eben zu essen: In erster Linie bodenständige Speisen mit mediterranem Geschmack, wie Adria die Ausrichtung seines 150 Gerichte umfassenden Rezeptbuches für die NH-Kette skizziert. Gemüsestäbchen im Tempuramantel sind dort zu finden, Rinder-Filetsteak mit marinierter Paprika oder Kakaomousse.
Die ersten Überlegungen für das Vier-Sterne-Hotel wurden bereits im Jahr 2002 angestellt. Die Erlanger “VVM Konzeption und Projektentwicklung” konzeptionierte das Hotelprojekt bis zur Baugenehmigungsreife. Schließlich fand sich in der “Astron”- Hotelkette ein Partner für einen langjährigen Mietvertrag, der wiederum von der NH-Gruppe übernommen wurde. Die Immobilien-Entwicklungsfirma “nidus” errichtete das sechs Stockwerke hohe, 15 Millionen Euro teure Bauwerk, nachdem sie dafür das 3240 Quadratmeter große Areal an der Bahnhofstraße Anfang 2004 von der Stadt Nürnberg gekauft hatte.
Die NH-Gruppe entschied sich für den Standort Nürnberg, weil hier “noch nicht so viele Überkapazitäten” bestehen, wie in vielen anderen deutschen Großstädten, berichtete Erik van Kessel, Business Unit Director der NH-Kette in Deutschland. Mit der Nähe zum Hauptbahnhof und der kurzen ÖPNV-Reisezeiten zum Messezentrum sowie zum Flughafen befinde sich das Nürnberg NH-Haus in optimaler Lage.
Modem und Internet sind Standard
Zur Ausstattung der 244 Zimmer gehören auch behindertengerechte Einheiten. Nach Unternehmensangaben sind die einheitlich eingerichteten Zimmer durchgängig u.a. mit Internet-Zugängen und Telefon-Modem ausgestattet. Hotelgäste können einen sehr modern ausgestatteten Fitnessbereich nutzen, dem eine kleine Sauna , eine Dampfbad-Kabine, ein Solarium sowie Dusch- und Umkleidekabinen angeschlossen sind. tig

Nürnberger Nachrichten vom 28.09.2005
Platz zum Schlafen und Entspannen unter vier Sternen-NH Hotel. Anfang November eröffnet das Tagungs- und Business-Hotel der spanischen NH-Kette in der Bahnhofstraße – Neues “Nhube”-Konzept.
GLEISSBÜHL – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 steht vor der Tür und die Gäste werden nur so nach Nürnberg strömen – hoffen vor allem die Hoteliers. Anfang November eröffnet Nürnbergs neuestes Vier-Sterne-Haus in der Bahnhofstraße 17-19: das Tagungs- und Businesshotel der spanischen NH-Kette.
Noch werkeln die Handwerker in dem sechsstöckigen Gebäude, “demnächst steht die große Endreinigung an” sagt der künftige Direktor Stephan Demmerle (34), der zuletzt in dem Frankfurter NH-Hotel tätig war. Hell und großzügig sieht die Halle schon jetzt aus, ausgestattet im bewährten NH-Design. Dunkles Holz taucht überall im Haus auf, korrespondiert mit den weißen Wänden und dem ebenfalls dunklen Parkettboden. Die spanische Hotelgruppe ist für ihre Liebe zum Detail bekannt und setzt auf modernes Design. “Unsere Zielgruppe sind Business-, Tagungs- und Messereisende” sagt Demmerle. Der Tagungsbereich wurde dementsprechend auf 392 Quadratmeter ausgebreitet samt sieben Seminarräumen. Die 244 Zimmer sind nicht nur schön, sondern auch zweckmäßig gestaltet: “Ein Laptop-Tresor ist heutzutage wichtig. Fast jeder besitzt eines. “Die Matratzen sind gleich 30 cm dick, “da schläft man ausgesprochen gut.” Auch das Bad glänzt im modernen Design. Eine Milchglassscheibe trennt es vom Schlafraum und lässt Tageslicht hinein. Wenn der gestresste Manager sich entspannen will, zieht er sich in den Wellness-Bereich zurück, in Sauna oder Dampfbad. Auch hier dominiert das dunkle Holz und die weißen Wände. Besonders stolz ist der Hoteldirektor auf “Nhube”, zu deutsch Wolke, ein Konzept das der spanische Sterne-Koch Ferran Adria entwickelt hat. “Adria hat auch bei der Hochzeit des spanischen Kronprinzen Philippe gekocht”, weiß der Hoteldirektor. “Nhube” soll ein Platz zum Unterhalten, Fernsehen, Surfen im Internet, Musik hören oder einfach zum Entspannen sein. Dabei darf gegessen oder getrunken werden. “Unseren großen Lounge-Bereich” nennt Demmerle den Teil im Erdgeschoss. Die Flächen des Restaurants, der Bar und Lobby sowie der Bibliothek gehen ineinander über. Der Sternekoch entwickelte die Speisekarte mit mediterran-asiatischen Gerichten. “Einfach” soll die Küche sein, aber von hoher Qualität. “Uns sind natürlich nicht nur Hotelgäste, sondern auch die Nürnberger willkommen”, so Demmerle. Küchenchef im “Tagungsrestaurant” wird Frank Heller, der seine Karriere in Nürnberg begann, in Kenia, Spanien und der Schweiz arbeitete, und nun an seinen ehemaligen Wirkungsort zurückkehrt. 55 eigene Mitarbeiter werden im Nürnberger NH-Hotel angestellt sein, hinzu kommen Zimmerdamen und- Herren einer Fremdfirma. “Insgesamt sind wir hier rund 90 Damen und Herren”. Mit einem “Soft-Opening”, bei dem etwa die Hälfte der Zimmer eröffnet werden, geht das Haus am 17. November an den Start. Im November soll die große Eröffnungsparty folgen, zu der auch der Sterne-Koch Adria kommen soll. Genügend Anfragen und sogar Buchungen gäbe es jetzt schon, so der Hoteldirektor. Und im kommenden Jahr kann es nur noch besser werden, ist er sich sicher.
Katja Jäkel

Bauen + Wirtschaft 2005, 12. Jahrgang
Highend-Businesshotel im Zentrum Nürnbergs
Die spanische Hotelgruppe NH-Hoteles Madrid, zählt seit Ende der 70er Jahre zu den Businesshotels mit hohem Qualitäts- und Servicestandard. Nachdem deutsche (Hotelgruppe Astron), niederländische (Kransnapolsky-Gruppe) und mexikanische (Krystal) Hotelbetreiber mit von der Partie sind, gilt die Hotelgruppe sogar als drittgrößte Businesshotel-Gruppe Europas.
Die nidus immobilienentwicklungs gmbh in Erlangen hatte über die ASTRON Hotel & Resorts AG, München, den Kontakt zur VVM Konzeptions- und Projektentwicklungs GmbH erhalten. Die Entwicklung des ersten NH-Hotels in der Nürnberger City wurde daraufhin von der VVM Konzeptions- und Projektentwicklungs GmbH gemeinsam mit der nidus immobilienentwicklungs gmbh realisiert. Der Neubau wird eine Baulücke in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes schließen. Eine hervorragende Verkehrsanbindung des NH-Hotels ist gewährleistet. Zum Raumangebot des NH-Hotels Nürnberg City zählen neben einem Restaurant auch Tagungsräume für rund 350 Personen, die an Seminaren und Konferenzen teilnehmen. Dazu kommen im Rahmen eines weitläufigen Wellnesbereiches Fitnesscenter, Sauna, Solarium sowie ein Dampfbad. Ebenso zum Serviceangebot zählen Einrichtungen für Behinderte, ein Wäsche- und Reinigungsservice sowie 79 Tiefgaragenstellplätze, Safe und Babysitting auf Anfrage. Die komfortablen, klimatisierten Hotelzimmer verfügen neben Direktwahltelefon, TV, Satelliten- und Kabel-TV über Pay-TV und einen kabellosen Internetzugang. Mit dem NH-Hotel in der Nürnberger City werden so Arbeiten, Tagung und Regeneration unter einem Dach vereint.